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Penna

In Anlehnung an die Mokassin-Machart werden hier sockenähnliche Oberteile aus weichem Rinds- oder Büffelleder mit einer elastischen Gummilaufsohle vernäht. Diese rein mechanische Befestigungstechnik ermöglicht einen fast vollständigen Verzicht auf den Einsatz von lösungsmittelhaltigen Klebstoffen. Die gewölbte Sohle federt während des Abrollprozesses das Gewicht des Körpers ab, gleichzeitig kann der Fuß sein individuelles Fußbett formen. Die Größenbe-
zeichnungen verlassen hier die traditionelle Bedeutung und werden nur zu Richtwerten. Durch den Herstellungsprozess sind einige Millimeter Differenz unumgänglich und lassen jeden Schuh zum Unikat werden.



Die mokassintypische Schnittführung wurde dahingehend weiterentwickelt, dass Nähte Form gebende und stabilisierende Funktion übernehmen und somit die Verwendung traditioneller Versteifungen entfällt. Ziel war es, höchstmöglichen Komfort,
Funktion, neuartige Gestaltung und reduzierten Herstellungsaufwand zu vereinen, um wettbewerbsfähig in Deutschland produzieren zu können.
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Die Inspirationen für die Penna-Stiefel reichen von Reptilienhäuten über mittelalterliche Rüstungen und Mongolische Tartarenstiefel bis hin zur Kleidung nordamerikanischer Stammesvölker.
An der Womens-Penna- Kollektion zeigt sich die Vielfalt der zur Stabilisierung einge- setzten Quetschnähte. Mal ganz schlicht wie Plain oder verspielt wie bei Made oder Schnecke haben auch bei dieser Trippen-Entwicklung funktionale Elemente eine gestalterische Form.
Dank des stabilisierenden Effekts der Quetschnähte ließ sich der Herstellungsaufwand für die Penna so reduzieren, dass die gesamte Kollektion in Brandenburg gefertigt und dennoch zu einem wettbe- werbsfähigen Preis angeboten werden kann. Deren Bandbreite erstreckt sich dabei von eher klassischen Modellen wie Round oder Prince bis hin zu Modellen mit geradezu virtuoser Nahtführung wie Gecko oder Mustafa.
Die Penna-Sandalen umfassen eine vielfältige Auswahl sommerlich leichter Modelle.